 5 Kommentar(e) zu..The Alan Parsons Project - Tales of Mystery and Imagination - Edgar Allan Poe
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| #1 | manches nervt auch | Author: Jockel |
ich war 12 als das album rauskam. mit 14 habe ich es dann gekauft. bis heute ein album, das man immer hören kann, auch wenn das eine oder andere stück (bombastische instrumentierung) echt nervt.
aber wozu gibt es die skip-taste. das war beim plattenspieler früher schwieriger. |
| 09.10.2005 10:56 Uhr |
| #2 | Von seichten Gewässern in die raue See | Author: Robber |
Zugegeben ein wunderschönes Stück Musik(geschichte). Instrumental auf hohem Niveau und konzeptionell wohl durchdacht. Die Vorlagen Poes wurden auf wundersame Weise in sphärische Klangwelten transferiert. Allerdings klingt vieles trotz der pompösen Produktion zu seicht (für meinen Geschmack *g*). Nun gut, ich bin was den Härtegrad angeht zwar ein schlechter Maßstab, dennoch ein wenig mehr Biss hätte diese Veröffentlichung vielleicht unsterblich machen können.
Kleiner Hinweis: Anfang dieses noch jungen Jahrtausends haben sich Grave Digger an den Werken E.A. Poes probiert und wen es interessiert wie seine Werke von rauen Zeitgenossen wie Chris Boldenthal umgesetzt werden, der sollte sich evtl. auch mal The Grave Digger zu Gemüte führen. |
| 10.10.2005 14:32 Uhr |
| #3 | Jetzt, wo sich die Kritik häuft... | Author: Der Kritiker |
| ...möchte man doch noch einmal festhalten, dass die Bezeichnungen bombastisch, pompös, popig, melodiös und harmonisch absolut wertungsfreie Begriffe sind, denen Parsons hier zu einem unglaublichen Musikpotential verhilft. Was soll denn an diesem Album überproduziert sein? Bei Darkside of the moon spricht man dann aber von perfekter Produktion. Parsons ist hier klangtechnisch seiner Zeit weit voraus. Niemand sagt, Robert, dass du, was den Härtegrad angeht, ein schlechter Maßstab bist, aber ich denke, dass das Parsons Project durchaus rockt und viel Biss hat, und zwar mindestens vom 1. bis zum 5. Stück (besonders im 3. und Ende des 4.). Ich verstehe - angesichts des letzten Stücks - auf was ihr hinauswollt, teile diese Meinung jedoch in keinster Weise. Parsons erhebt ja auch keinerlei Anspruch, bissig zu sein. Den einzigen Anspruch, den ich in diesem Album entnehmen kann, ist, ein vollkommenes und rundes Kunstwerk, ferner kein Sakrileg sein. Und diesen Anspruch stellt es zu Recht! |
| 10.10.2005 19:21 Uhr |
| #4 | Subjektivität | Author: Robber |
| Ich wollte hier in keinster Weise die Größe dieses Werkes anzweifeln. Was ich über den fehlenden Biss geschrieben habe ist lediglich der Ausdruck einer subjektiven Meinung. Selbe Intention möchte ich jetzt mal dem Jockel unterstellen als er dem Erfinder der Skip-Taste dankte. *g* Keiner von uns darf sich auch nur anmaßen einen solchen Meilenstein abzuwerten. Was wir tun können ist lediglich unseren persönlichen Empfindungen Luft zu machen, die uns befallen wenn wir der Musik Parsons lauschen. Und diese sind nicht in jeder Hinsicht negativ Ganz im Gegenteil. Nur denke ich, dass ich aufgrund meines etwas anderen Backgrounds vermutlich nicht jede Fassette erfassen kann und nicht allen Ideen und deren Umsetzung etwas abgewinnen kann. Gut möglich dass Musikbegeisterte mit einem Fokus auf seichtere Klänge dieses Album als dir Krönung der Schöpfung ansehen und dagegen ist auch überhaupt nichts einzuwenden. Es gibt Platten die mit weitaus weniger Anspruch zu Kultstatus gereichten wie z. B. *ähem räusper* Nevermind *ähem ähem* Wer hat das gesagt??? |
| 12.10.2005 14:31 Uhr |
| #5 | NEVERMIND?! | Author: Der Kritiker |
Also wenn ein Album richtig fett und überproduziert ist, dann wohl Nevermind. Man beachte nur das Refrainriff zu Smells like teen spirit. Ich will gar nicht wissen, wie viele Gitarrenspuren das sind...
Außerdem: Wer sagt, dass NEVERMIND ein Kultalbum ist?
Vom Prinzip her verstehe ich deine Anmerkung, denke aber auch, dass sie beispielsweise viel besser auf das Debüt der Velvet Underground passt.
Wir werden wohl nie übereinkommen, aber ich denke, das ist auch nicht schlimm. Ich denke, dass ich an Metallica auch jede Menge auszusetzen hätte, mir trotzdem völlig bewusst, dass diese Geschichte geschrieben haben. Respekt ist Tales of Mys entgegen zu bringen, alles andere bleibt jedem selbst überlassen :) |
| 13.10.2005 12:14 Uhr | Ihr Kommentar hinzufügen
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