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Led Zeppelin - Houses of the holy

Led Zeppelin - Houses of the holy

 1973
  1. The song remains the same
  2. The rain song
  3. Over the hills and far away
  4. The crunge
  5. Dancing days
  6. D'yer mak'er
  7. No quarter
  8. The ocean


Houses of the holy
ist Led Zeppelins erstes Album, das überhaupt benannt bzw. nicht römisch nummeriert ist – doch bleibt dies die einzige nennenswerte Veränderung.
Led Zeppelin Fünftes beginnt gewohnt rockig, das vom gewohnt überragenden Bonham getriebene The song remains the same versteckt sich keineswegs vor den großen Openern Good Times Bad Times, Whole Lotta Love und Black Dog. Interessant ist auch das von Taktwechseln durchzogene The Crunge, auf dem Page zur Abwechslung mal mit Funksound zu hören ist. Mit D’yer Mak’er, einem raggaelastigem Stück, dürften Led Zep wohl einigen ihrer Fans auf den Fuß getreten sein, obgleich man bei Bonhams typisch wuchtiger Begleitung kaum von einem Stilbruch reden kann.
Mit No Quarter präsentieren die vier das gelungene Ergebnis eines atmosphärischen Experiments, dessen Intensität Bonzos synkopische Bassdrum erheblich unterstützt.
Die Qualität und die Majestätik des Vorgängers IV kann Houses of the holy leider nicht fortsetzen – befreien wir uns jedoch des intellektuellen Zwangs, jede Platte einem Vergleich mit ihrem Vorgänger zu unterziehen und auf die künstlerische Entwicklung zu prüfen, so bleibt eine rhythmisch anspruchsvolle, recht akzeptable Platte mit einem guten No Quarter, einem herausragenden The Song remains the same und einem alles überragenden John Bonham.

  • Wertung: 7
  • Innovation: 9
  • Klang: 10
  • Konzept: 5
  • Texte: 5
     

  • Don Bonham: drums
  • Jimmy Page: guitar
  • John Paul Jones: bass, keyboards, mellotron
  • Robert Plant: vocals

Bestes Stück: The song remains the same

24.09.2005 von Der Kritiker

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