The Doors - The Doors
1967
- Break on through (to the other side)
- Soul kitchen
- The crystal ship
- Twentieth Century Fox
- Alabama song (Whisky bar)
- Light my fire
- Back door man
- I looked at you
- End of the night
- Take it as it comes
- The end
Ende der 60er, San Francisco, Mamas and Papas, Vietnam, Agent Orange, Pot und LSD, Woodstock… da war doch was. Jenseits der pazifistischen Studenten- und Jugendbewegungen in L.A.: Filmstudent James Douglas Morrison, Keyboarder Ray Manzarek, Schlagzeuger John Densmore und Gitarrist Robby Krieger gründen eine Formation, deren Klang einzigartig bleiben sollte, ebenso wie deren Programm: „You know the day destroys the night – night devides the day – tried to run - tried to hide – Break on through to the other side” – jener Durchbruch zur anderen Seite, zu tieferen Bewusstseinszuständen, sollte durch sie geschehen (daher The Doors); und auf dem epischen, fast zwölfminütigem The end, in dem Morisson seinen ödipalen Komplex zu kompensieren sucht (Father – Yes son? - I want to kill you…- Mother, I want to… “) erweisen sie sich als sehr zuverlässiges Medium. Aber auch auf der textlichen Ebene taucht man im Erstling der Doors in eine Welt des tieferen Sinns ein – in eine teils transzendente Welt, in der Unendlichkeiten zwischen Morrisons Zeilen stehen; es war nicht nur genial, was er schrieb, sondern auch, was er nicht schrieb. Nach seinem selbst herbei geführten Lebensende wurde er zur Legende – sein Grab auf dem Pariser Friedhof Pére Lachaise ist immer noch Pilgerstätte für all jene, die nach mehr suchen. Bei aller Poesie und psychedelischen Klängen versäumten die Doors es nicht, in Break on trough und Take it as it comes auch neue Maßstäbe für mitzerrende Rocknummern zu setzen. Auch kommerziell blieb der Erfolg nicht aus: Ray Manzareks Light my Fire – Intro erlangte Weltruhm und Robby Kriegers The End – Gitarrenlinie dürfte seit Francis Ford Coppolas genialem Apocalypse Now auch den Musikuninteressierten ein Begriff sein. The Doors überzeugen aber vor allem anderen durch ihr Konzept, durch ihren ganz eigenen Klang, durch ein Album ohne schlechte Songs, durch eine stetig durchschimmernde Genialität und durch die faszinierende Präsenz ihres Frontman Morrison. Die Doors tangierten die Grenze ihres Genius schon bei ihrem ersten Album, und sie sollten auch nie wieder so nahe zu ihr emporsteigen.
This ist the end Beautiful friend This is the end Your only friend, the end
- Wertung: 11
- Innovation: 14
- Klang: 13
- Konzept: 12
- Texte: 14
Bestes Stück: The end
24.09.2005 von Der Kritiker
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Konzepte:
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